DER TAG, AN DEM DER PAPST GEKIDNAPPT WURDE

Eine Komödie von Joao Bethencourt

Jochen Leibowitz traut seinen Augen kaum. Direkt am Hinterausgang des Adlon steigt ein ungewöhnlicher Fahrgast in sein Taxi: Papst Albert IV. Das ist die Chance seines Lebens.
Ohne Zögern entführt Jochen den Papst nach Spandau und sperrt ihn zu Hause in seine Speisekammer. Während seine Frau Sara, die schon mit unzähligen verrückten Einfällen ihres Mannes fertig werden musste, gemütlich mit dem Papst Kartoffeln schält, stellt Jochen seine Lösegeldforderung: ein internationaler Friedenstag - 24 Stunden, während derer auf der ganzen Welt kein Blut fließen darf.
Alles läuft nach Plan, bis der listige Rabbi Meyer und eine unchristliche Äbtissin Margot sich als Verräter entpuppen. Bald ist das Haus von Polizei und dem Sondereinsatzkommando (SEK) umzingelt. Das Projekt Friedenstag droht in sein Gegenteil umzuschlagen.

Aber Jochen Leibowitz hat Glück und die Welt bekommt eine kleine Verschnaufpause geschenkt.